Weiterbildung-Ratgeber
 

Formen der Weiterbildung

Unbegrenzte Möglichkeiten

Das Angebot auf dem deutschen Weiterbildungsmarkt ist enorm vielfältig. Nicht nur thematisch, sondern auch, was die unterschiedlichen Arten der Fortbildung betrifft, haben Interessenten eine enorm große Auswahl. Umso wichtiger sind jetzt eingehende Informationen, damit Sie auch nichts mehr von Ihrer individuellen Weiterbildungsmaßnahme abhält. Auf diesen Seiten stellen wir Ihnen die wichtigsten Formen von Weiterbildungsmaßnahmen vor:


Selbst organisiertes Lernen

Diese Form der Weiterbildung hat Vor- und Nachteile, da der Lernende selbst bestimmt, wann, wie intensiv und mit welchen Mitteln er seine Inhalte und Lernziele erreichen möchte. Er kann allein oder mit anderen gemeinsam lernen, er kann sich selbst Kriterien der Leistungsbeurteilung erarbeiten und er kann entscheiden, mit welchen Mitteln er lernt. Dazu können gängige Unterrichtsmaterialien ebenso gehören wie das E-Learning oder auch das Einschalten professioneller Hilfe, zum Beispiel durch einen privaten Lehrer.

Es ist die Flexibilität, die das selbst organisierte Lernen so attraktiv macht. Andererseits birgt es auch die Gefahr, dass man sein Lernziel ohne den Druck Dritter nicht konsequent genug verfolgt. Sich selbst immer wieder so zu motivieren, dass alle Vorhaben gelingen, ist schwierig und fällt in der Gruppe, in Kursen, mit anderen Lernenden leichter als als „Einzelkämpfer“.

Wer diesen Aspekt berücksichtigt und sicher ist, sich selbst immer wieder allein motivieren zu können, kann das selbstorganisierte Lernen praktizieren. Wer da unsicher ist, sollte auf eine der folgenden Formen zurückgreifen.


Kurse / Seminare / Vorträge

Die vermutlich häufigste Form der Weiterbildung ist die klassische Lernmethode in einem Vortrag, Seminar oder einem Kurs. Dass zahlreiche Institute diese Möglichkeit anbieten, erleichtert die Auswahl nicht unbedingt, eröffnet aber andererseits unheimlich viel Wege, sein Ziel zu erreichen. So können Lernwillige Volkshochschulkurse belegen, Kurse bei alternativen Anbietern, Wochenend-Seminare besuchen, sich Vorträge anhören oder an der Universität studieren.

Die klassische Form ist für viele Menschen die beste Methode, etwas zu lernen, weil man in der Gruppe lernt und sich mit anderen Teilnehmern austauschen und vergleichen kann.


E-Learning

Mit der Entwicklung neuer Kommunikationswege erschließen sich auch die Anbieter von Weiterbildungsmaßnahmen immer neue Geschäftsfelder. Ein relativ junges Gebiet ist das sogenannte E-Learning.

E-Learning steht für "elektronisch unterstütztes Lernen" (wörtlich: „elektronisches Lernen“). Mit Hilfe elektronischer und/oder digitaler Medien für die Präsentation und Distribution von Materialien und zur Unterstützung der Kommunikation werden den Lernenden Inhalte vermittelt. Das E-Learning kann flankierend zur Unterstützung anderer Lehrmethoden oder auch ausschließlich eingesetzt werden. Gerade bei jüngeren Menschen ist es beliebt, weil viele von ihnen den Computer eh täglich mehrere Stunden nutzen. Multimedialität, Interaktivität und Lernen mit modernen Kommunikationsmitteln sind auf dem Vormarsch und werden in Zukunft sicher eine noch größere Rolle spielen.

 

Fernunterricht

Fernunterricht wird definiert als  „Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten, bei der der Lehrende und der Lernende ausschließlich oder überwiegend räumlich getrennt sind und der Lehrende oder sein Beauftragter den Lernerfolg überwachen.“ Überwiegend räumlich getrennt bedeutet, dass es durchaus auch Anbieter gibt, die per Fernunterricht lehren, bei denen es aber auch Präsenzseminare- oder Kurse gibt.

Der Vorteil für die Lernenden ist die individuelle, freie Zeiteinteilung. Fernschulen bieten als Materialien gedruckte Lehrhefte, audio- oder videobasierte Einheiten, computer- oder web-basierte Einheiten und per Post übermittelte Aufgaben an. Interessenten können an Fernschulen unter anderem Berufsabschlüsse und Bildungsabschlüsse machen, sie können aber auch zahlreiche berufliche Qualifikationsmaßnahmen und Spezialisierungen belegen.


Training on/near/off the job
"Training on the job" bedeutet, dass Arbeitnehmer am Arbeitsplatz in dem Unternehmen, in dem sie beschäftigt sind, eine Weiterbildungsmaßnahme absolvieren. Das kann zeitlich flexibel gestaltet werden und hat den Vorteil, dass der Arbeitnehmer sich an gewohnter Stelle für den Job fortbildet.
Bei "Training near the job" findet die Weiterbildungsmaßnahme zwar im Unternehmen statt, aber nicht direkt am Arbeitsplatz. So gibt es zum Beispiel Weiterbildungsmaßnahmen wie Rhetorik, die in größeren Unternehmen in einem Seminarraum in der Firma stattfinden.
Beim "Training off the job" lernen Arbeitnehmer außerhalb des Unternehmens, zum Beispiel in den Räumen eines Anbieters von Weiterbildungsmaßnahmen.

 

Weiterbildung und Sprachreisen im Ausland

Sehr beliebt sind Weiterbildungsmaßnahmen im Ausland. Zu Recht, können die Lernenden doch dort oft das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden und neben der beruflichen Fortbildung von den Eindrücken eines fremden Landes profitieren. Mehr dazu auf unserem Portal unter Weiterbildung im Ausland und Sprachreisen im Ausland.

 

Linktipp: Die Wertigkeit von Bildungabschlüssen

Vor Beginn einer Weiterbildungsmaßnahme wird häufig die Frage gestellt, was ist diese Weiterbildung überhaupt wert? Wir zeigen hier die Wertigkeit verschiedener Bildungsabschlüsse.

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