Weiterbildung-Ratgeber
 

Ohne Abitur studieren - so geht's ...

Viele Wege führen nach Rom - und zu ihrem Studium!

Keine Allgemeine Hochschulreife (sprich: Abitur) und trotzdem studieren!

 

Sie haben keine Allgemeine Hochschulreife (sprich: Abitur) und möchten trotzdem studieren?

Das ist möglich - wie genau, verrät ihnen der Weiterbildung -Ratgeber!

 


"Direkt zur Uni"

Mit dem Abi in der Tasche kann ein angehender Akademiker grundsätzlich studieren, was er will. Solange ein Studiengang von einer Universität nicht mit einem lokalen "Numerus clausus" (Zulassungsbeschränkung durch festgesetzten Abiturnotendurchschnitt) belegt ist oder die ZVS (Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätze) für die Zulassung zuständig ist, sind der Studienwahl keine Grenzen gesetzt.

Was aber, wenn das Abi fehlt? Muss ich dann erst jahrelang die Schulbank drücken, um dann in den Hörsaal wechseln zu dürfen? 
Nicht doch - es geht auch schneller!

 

Wo kann ich ohne Abitur studieren?

Es gibt zahlreiche Anbieter, die ein Studium ohne Abitur ermöglichen - sogar mit offiziellem Studienabschluss. Wichtig: Vergleichen sie die Anbieter genau!

Die AKAD University bieten beispielsweise die Möglichkeit, auch ohne Abitur zu studieren, und dies in allen Studienrichtungen, die als sogenanntes Erststudium angeboten werden!

Hier erhalten sie kostenloses Infomaterial zu den Studienmöglichkeiten ohne Abitur bei AKAD:

Weitere Anbieter, die Studieren ohne Abi ermöglichen

 

Studieren auch ohne allgemeine Hochschulreife

Ohne (Fach-) Abi bzw. mit einem Hauptschul- oder Realschulabschluss benötigen sie ein paar "Umwege", bis sie als Akademiker eine Berufskarriere starten können.

Bewerber können das Studium als Weiterbildung oder zusätzliche Ausbildung betreiben. Sie müssen ein bestimmtes Mindestalter haben (in der Regel 25 Jahre) und einen Einstufungstest ablegen. Für diesen Test muss ein Schulabschluss der Sekundarstufe I, eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine mindestens fünfjährige berufliche Tätigkeit nachgewiesen werden.

Grundsätzlich gilt: Bewerber haben in fast allen Bundesländern bedeutend größere Chancen, auch ohne Abitur an einer Hochschule ihren gewünschten Studiengang aufzunehmen, wenn sie beruflich qualifiziert sind (Ausnahme: Bundesland Bayern). Bestimmte Studiengänge sind also oft an eine vorherige Ausbildung geknüpft.

Chancen auf ein Studium bestehen auch, wenn sie die Meisterprüfung in einem Beruf geschafft haben. Dann durchläufen sie eine fachrichtungsbezogenen Eignungsprüfung, bei der einige für das geplante Studium relevante Kenntnisse abgefragt werden.

 

Bildung in Deutschland ist Ländersache

Die Bundesländer entscheiden selbständig über die Zulassung zum Studium. Daher unterscheiden sich die Möglichkeiten ohne Abi zu studieren, von Bundesland zu Bundesland.

Hamburg scheint eine besonders liberale Stellung in bezug aufs Studium ohne Abitur einzunehmen. Nach dem Hamburgischen Hochschulgesetz können sie unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne Abitur oder Fachhochschulreife ausgesuchte Studiengänge studieren.

Ähnlich liberal ist das Gesetz in Brandenburg, hier benötigt man lediglich eine abgeschlossene Ausbildung und zwei Jahre Berufserfahrung.

Wichtig: Wie genau die Zugangsvoraussetzungen für deinen Wunschstudiengang lauten, sollten sie bei dem jeweiligen Bundesland unbedingt erfragen (Landeshochschulgesetze).

Noch ein Tipp: In vielen Fällen ist es leichter ohne Abitur einen Studienplatz im englischsprachigen Ausland zu bekommen als in Deutschland. Dann müssen sie in der Regel ein Sprachzertifikat erwerben, den sogenannten TOEFL-Test.

 

Ein paar Fakten rund ums Studium ohne Abitur

  • Künstler ohne Abi:
    In künstlerischen Studiengängen entscheidet schon lange eine Aufnahmeprüfung, ob sie für das gewünschte Studienfach zugelassen werden - das Abitur ist hier weniger wichtig.
  • Mediziner mit Abi:
    Anders verhält es sich beim Medizinstudium: Hier ist das Abitur auf jeden Fall eine "conditio sine qua non" (= eine unumgehbare Bedingung).
  • Realschulabschluss "sticht" Hauptschulabschluss:
    Fast immer müssen Hauptschulabgänger ihren Realschulabschluss noch nachmachen, um dann mit der so erlangten "mittleren Reife" an einer Gesamthochschule zu studieren.
  • Studieren mit Fachhochschulreife:
    Häufig genügt die Fachhochschulreife für das Studium an einer (Gesamt-) Hochschule. Die Fachhochschulreife können sie beispielsweise über eine (Fachschul-) Ausbildung erlangen.
  • Direkt an der Uni bewerben:
    Ein gewisses Kontingent an Studienplätzen wird häufig über eine Art "Wildcard" verteilt. Auch für diese begehrten "Lucky Loser-Plätze" ist es hilfreich, eine abgeschlossene Berufsausbildung bzw. generelle Berufspraxis vorweisen zu können.
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